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Länderinformationen:
Ungarn - Badeseen



BALATON nach oben

Der Balaton -auch Plattensee genannt- ist mit seinen 591 Quadratkilometern nicht nur der größte Binnensee Mitteleuropas sondern auch ein beliebtes Urlaubsziel. Ganz besonders Familien mit Kindern fühlen sich am Balaton ausgesprochen wohl. Denn neben dem für Mitteleuropa überraschend beständigem Wetter- so ist es in den Sommermonaten zwischen 21 Grad und 27 Grad warm - laden die flach abfallenden Sandstrände zum unbeschwerten Planschen und Baden ein. Aber nicht nur Sonne, Strand und Meer machen einen Urlaub am Balaton attraktiv.

Die Südseite des Sees ist flach und das Hinterland mäßig hügelig. Wohingegen das Nordufer mit seinen vulkanischen Hügeln wilder und ungestümer sich dem Besucher eröffnet. Es eignet sich für ausgepr&auuml;gte Wanderungen, besonders zu den sehenswertesten Kirchen, Burgen und Schlössern.

Baden

Badeleben am Balaton begann Ende des vorigen Jahrhunderts. Seit jener Zeit sind zwar die Garderoben etwas einfacher geworden, aber das Wichtigste ist unverändert geblieben: in dem Süßwassersee ist das Baden ein Vergnü:gen, denn die Wassertemperaturen sind in den Sommermonaten zwischen 22 und 28 Grad, so daß auch die Kleinsten den ganzen Tag im Wasser planschen können, ohne sich zu erkälten. Für den Familienurlaub oder für Nichtschwimmer eignet sich besonders das Südufer des Sees. Hier ist das Wasser noch200-300 Meter vom Ufer entfernt kaum einen Meter tief.

Schwimmen

Schon im vorigen Jahrhundert galt es als angesehene Sportleistung von einem Ufer des Balaton zum anderen zu schwimmen. Auch heute gibt es Balaton-Schwimm-Wettbewerbe die in Balatonboglar und Revfülöp starten und in Balatonfüred und Tihany enden. Rettungsboote sorgen auf der 4-5 Kilometer langen Strecke für Sicherheit der vielen tausend Schwimmer. Den Gästen, die gern schwimmen, empfiehlt man übrigens eher das Nordufer des Sees, wo das Wasser tiefer ist.

Segeln

Fischerboote und Handelsschiffe fahren schon seit jeher auf dem Balaton. Heute ergänzen Segelboote das maritime Bild. Sowohl die Hobbysegler als auch die Sportsegler schätzen diesen See mit dem spannenden Windgang. Mehrmals jährlich werden Wettkämpfe veranstaltet. In den zehn Häfen kann man sowohl Segelboote mieten als auch eigene Boote unterbringen. Auch das Windsurfen erfreut sich wachsender Beliebtheit.

Bootsfahrten

Auf dem Balaton verkehren zwischen den größeren Badeorten fahrplanmäßige Schiffe. In den meisten Häfen werden Rundfahrten, Diskoschiff-Programme sowie Segelfahrten in der Dämmerung und in der Nacht angeboten. Eine Fahrt an Bord eines der über 100 Jahre alten Schiffe, der Kele oder der Helka, bieten ein unvergeßliches Erlebnis.

Heilbäder

Am Westufer des Balaton, etwa fünf Autominuten von Keszthely entfernt, liegt der weltberühmte Kurort Heviz mit seinem malerischen Thermalsee. In dem 38 Grad warmem Heilwasser, das besonders für Krankheiten des Bewegungsapparates empfohlen wird, kann man das ganze Jahr hindurch baden. Schwimmen im schwefelhaltigen Wasser, des mit wei&szli;en und roten Seerosen bewachsenen exotisch anmutenden Sees, ist fü,r jedermann ein einmaliges Erlebnis. Ebenfalls einen Besuch wert ist das knapp vierzig Kilometer entfernt gelegene Thermalbad in Zalakaros.

Angeln

In dem größten See Mitteleuropas leben 25 Fischsorten. Die beliebtesten Fische, die man fangen kann, sind Karpfen, Zander, Wels, Hecht und zahlreiche Weißfischsorten. Angeln ist fast überall erlaubt, Voraussetzung ist ein Angelschein und natürlich die Einhaltung der Schonzeiten.

Steinmeere

Die Umgebung des Balaton ist reich an Naturwundern. Die seltenen Pflanzen, Tiere und geologischen Formationen stehen heute unter Naturschutz und wurden in den Nationalpark des Balaton-Oberlandes eingebunden. Als wahre Rarität betrachtet man weltweit die Steinmeere des Kali-Beckens.

Der kleine Balaton

Diese 69 Quadratkilometer gro&szig;e Wildwasserwelt war einst Teil des Balaton, doch nach und nach wurde sie aufgeschüttet. In den 80er Jahren haben die Hydrologen einen Teil des ehemaligen Sumpfgebietes wiederhergestellt und damit einen natürlichen Filter geschaffen,der den Balaton vor Anschwemmungen des Zala-Flusses und vor anderen Schadstoffen schützt. In dem mit Schilfgras, Schilfrohr und anderen Wasserpflanzen bewachsenen Sumpf nisten und leben mehrere hunderttausend Vögel. Ein besonders schöner Teil des in ganz Europa einzigartigen Naturschutzgebietes, die Kanyavari-Insel ist der Öffentlichkeit, den Hobby-Ornithologen und auch den Anglern zugänglich.

Burgen

Am Nordufer des Sees erinnern zahlreiche Burgruinen an jene Zeiten, als die Ungarn einen Kampf für ihre Freiheit, ihre Sprache und ihre nationale Existenz führten.

Museen

In beinahe allen größeren Ortschaften in der Umgebung des Balaton sind interessante Museen zu finden. Am bekanntesten ist das Schloßmuseum von Keszthely, in dem die Inneneinrichtungen verschiedener hochherrschaftlicher Barockschlösser vom 17. bis 19. Jahrhundert zu besichtigen sind. Das Balaton-Museum in Keszthely berichtet von der Vergangenheit und dem Leben der Ungarn in der Plattenseeregion. Ebenso erfährt der Besucher &umml;ber die Pflanzen- und Tierwelt des Sees, der Ethnographie, der Geologie und der Geschichte des Fremdenverkehrs am Balaton. Im Geburtshaus von Emmerich Kalman in Siofok sind Reliquien des weltbekannten Operettenkomponisten aufbewahrt. Zu den besonderen Sehenswürdigkeiten gehört das Mühlenmuseum in Örvenyes, eine in ihrer Originalform erhalten gebliebene Wassermühle aus dem 19. Jahrhundert.

Folklore

Zum Charme Ungarns haben schon immer die bis heute lebendigen Volkstraditionen beigetragen, und das hat sich auch am Balaton nicht geändert. So findet man im Programmangebot des Sommers viele ungarische Tanzveranstaltungen. Zu den größten zählt das alljährlich im Juli stattfindende Folklorfestival Aranykagylo in Siofok. Zigeunermusik und ungarische Volksmusik können die Gäste überall am See in den typisch ungarischen Restaurants, den Tschardas hören.

Die Pußta am Balaton

Viele Ausländer, die nach Ungarn kommen, sehnen sich danach, auch die berühmte ungarische Pußta kennenzulernen. Die Balatonurlauber müssen deswegen nicht ans andere Ende des Landes reisen. Am Südufer des Sees, gegenüber der Halbinsel Tihany, erstreckt sich die Szantod-Pußta, wo sich die Gäste von Frühling bis Herbst an der glänzenden Mähne des trabenden Gestüts und an den meisterhaften Reitkünsten der ungarischen Pferdehirten, der Tschikosch erfreuen können. Ebenso gehören zur Pußta Baudenkmäler, wie zum Beispiel ein Landhof aus dem 18.-19. Jahrhundert. Darüber hinaus ist in Szäntodpuszta das einzige Aquarium des Balaton zu besichtigen.

Gastronomisches

Unter den berühmten Küchen der Welt nimmt die ungarische schon seit Anfang dieses Jahrhunderts einen vornehmen Platz ein. Im Ausland ist vor allem das Gulasch bekannt. Wer aber das reiche Angebot der ungarischen Speisekarten studiert, wird bald entdecken, daß Gulasch nur ein Tropfen im Meer der ungarischen kulinarischen Genüsse ist. Am Balaton sollte man es nicht versäumen, den vortrefflichsten Fisch des Sees, den Zander zu kosten. Wer sich im August hier aufhält, kann an einem einzigartigen gastronomischen Ereignis teilhaben: in der Nähe von Balatonszentgyörgy, in einem Ort namens Nagyszakäcsi wird alljährlich im August der Wettbewerb der Königlichen Köche veranstaltet.

Die Weine der Region

Schon die alten Römer haben an den Balaton-Hängen Wein angebaut. Das Ergebnis dieser jahrtausendalten Tradition ist die hervorragende Qualität. Die bekanntesten Weine dieser Gegend wachsen am Badacsony-Berg, einem erloschenen Vulkan, aber auch die Sorten von Balatonfüred, Balatonboglär oder von Tihany sollte man probieren. Diese Weine sollen Musik enthalten. Überzeugen Sie sich selbst davon! Zur Weinprobe eignen sich ganz besonders die Weinlesefeste.

Feste und Veranstaltungen

Von Mai bis September vergeht kaum eine Woche, ohne daß am Balaton irgendeine bunte, sehenswerte Veranstaltung stattfindet. Es gibt Feste zum Beginn der Sommer- und Segelsaison, es gibt Musikfestivals, historische Spiele, Folklortreffen und vieles mehr, was den Urlaub am Balaton noch interessanter macht. In ganz Europa bekannt ist der Anna-Ball- der seit mehr als anderthalb Jahrhunderten jedes Jahr Ende Juli in Balatonfüred stattfindet.

Urlaubsmelodien

Seit Jahrzehnten kann kein Sommer am Balaton ohne Konzerte vergehen. Das Schloß in Keszthely ist bekannt für seine Kammerkonzerte, die Abtei von Tihany für seine Orgelkonzerte, während man in Siofok, der Geburtstadt von Emmerich Kalman, in der Hauptsaison sogar wöchentlich mehrmals Operettenmusik genießen kann. In allen Ortschaften am Balaton wird das Musikangebot Jahr für Jahr umfangreicher.


VELENCER-SEE nach oben

Im Anfang: italienische Siedler

Etwa auf halbem Weg zwischen Budapest und dem Balaton, in der Nähe der Autobahn M7, die durch den mittleren Teil Transdanubiens verläuft, an einer internationalen Eisenbahnstrecke, bietet sich dem Auge des Reisenden der herrliche Anblick des Velence-Sees: mit seinem glitzernden Wasserspiegel, dem von Schilfinseln gesäumten Nordufer, hinter dem sich sanfte Berghänge erheben, mit seinem Südufer, dessen Bild durch Wäldchen, Strände und Urlauberkolonien bestimmt wird. Der 10,8 km lange und 2,3 km breite See erhielt seinen Namen - laut Bonfini, einem großen Geschichtsschreiber der Renaissance - von italienischen Siedlern, die von König Matthias gerufen worden waren. Seine Anziehungkraft verdankt der See seiner Schönheit und den besonderen natürlichen Gegebenheiten.

Vogelwelt

Das Schilf, das etwa ein Drittel der Seeoberfläche bedeckt, von engen Passagen und inneren Buchten unterbrochen wird, sowie das geschützte Gebiet im westlichen Teil des Sees bilden ein Reservat der Vogelwelt.

Geologische Raritäten

Eine Art geologisches Museum sind die einzeln und in Gruppen stehenden Felsen des Velence-Gebirges am Nordufer des Sees. Als europäische Seltenheit ist eine Gruppe von Granitblöcken bei Sukoró zu betrachten, deren Form zum Vergleich mit Hund, Löwe, Sphinx und Bär Anlaß gibt.

See im Sonnenschein

Die am Seeufer verlaufende Ruder- und Kanu-Rennstrecke ist auch für internationale Wettkämpfe geeignet. Im mittleren Bereich des Sees dürfen Segler und Surfer auf günstigen Wind hoffen.

Angelparadies

Reich an Karpfen, Karausche, Hechtharsch und Hecht, ist der Velence-See ein echtes Anglerparadies. Zu allen Jahreszeiten verheißt er den Liebhabern dieses edlen Sports reiche Beute. Seit mehr als zwei Jahrzehnten wird auf dem See kein Fischfang betrieben. In den Buchten des Röhricht warten Dutzende Angler in ihren Kähnen darauf, daß etwas anbeißt.

Ruheplatz für Zehntausende

In den vergangenen drei Jahrzehnten ist der See zu einem bevorzugten Urlaubsgebiet geworden. In den Zeiten, als dem See noch keine "Zügel" angelegt worden waren, kam es hin und wieder vor, daß er über die Ufer trat oder auch austrocknete. Inzwischen hat man den Wasserstand reguliert. In den Ortschaften am See und in der näheren Umgebung hat sich die Infrastruktur entwickelt. Die Besucher brauchen deshalb nicht auf ihren gewohnten Komfort zu verzichten. Sie erwarten moderne Hotels, Motels, Pensionen, Campings, und ausgebaute Badestrände. In Agárd wurde vor einigen Jahren ein Thermalbad eröffnet. Die Geschäfte haben ein breites Warenangebot, in den stimmungsvollen kleinen Gaststätten kann man vom Feinsten der internationalen und der ungarischen Küche kosten.

Möglichkeiten in allen Jahreszeiten

Für den Ökotourismus ist der Velence-See eine neue Entdeckung. Immer mehr Anhänger dieser Richtung besuchen die Gegend. Der Gast ist das ganze Jahr über gern gesehen, ihn erwarten vielfältige Möglichkeiten der Programmgestaltung. Die in der Sonne glänzende Wasser- oder Eisfläche bietet einen unvergeßlichen Anblick.

Programme, Sehenswürdigkeiten

Die bedeutendsten kulturellen Ereignisse in der Umgebung des Sees finden in Martonvásár statt: Der Park des Schlosses Brunszvik ist traditioneller Schauplatz von Beethoven-Konzerten. Außerdem werden in Martonvásár internationale Musik- bzw. Volkstanzkurse von hohem Niveau abgehalten. Auch noch andere Orte der Gegend bieten Sehenswürdigkeiten, so Velence mit seinem Fischereimuseum, Kápolnásnyék mit dem Gedenkhaus für den großen ungarischen Dichter Mihály Vörösmarty. Interessante Zeugnisse der Vergangenheit werden im Heimatmuseum von Sukoró sowie im Museum für Töpferei und Heimatgeschichte in Csákvár aufbewahrt. Beachtung verdienen auch ein sehr alter trigonometrischer Punkt in Nadalp, ein Bergbaumuseum in Gánt, das in seiner Art in Europa einzigartig ist, und das im Vértes-Gebirge versteckte, unter Denkmalschutz stehende Dörfchen Vérteskozma. Tausende Jugendliche zieht es zu den Konzerten am Pop-Strand von Agárd. Sportliebhaber können Reitervorführungen besichtigen, an Drachen-, Heißluftballon- und Segelflügen teilnehmen. Der Genuß von Weintrauben und Wein steht im Mittelpunkt von Vergnügungen in Velence und Csákberény. Ein farbenprächtiges Schauspiel bieten die Lustbarkeiten zum Urbanstag in Velence.

Schätze der Architektur und Kultur

Die Landschaft ist reich an architektonischen und kulturgeschichtlichen Denkmälern. Das Auge des Besuchers erfreut sich am prächtigen Schloß Brunszvik in Martonvásár und dem umliegenden Park, am einstigen Schloß Cziráky in Lovasberény, einem Meisterwerk klassizistischer Architektur, an der einstigen Residenz der Familie Esterházy in Csákvár, an den Kurien und Schlössern in Velence. Nicht übersehen werden sollten die schönen Beispiele der Bauernarchitektur in Sukoró, der Obelisk in Pákozd, der an eine ruhmreiche Schlacht des ungarischen Freiheitskampfes von 1848 erinnert, die unter Denkmalschutz stehenden Kirchen in Nadap, Vereb, Páka, Zámoly und Vál.

Das zum Ausspannen einladende "Hinterland"

Auf Gäste, die sich nach dörflicher Beschaulichkeit und Waldestille sehnen oder auch den Nervenkitzel der Jägerei suchen, ist man in den schmucken Ortschaften des Velence-Gebietes eingestellt. Der Dorftourismus hat dort bereits Fuß gefaßt. Nadap, Kápolnásnyék, Martonvásár, Vál, Pázmánd, Vereb, Pátka, Zámoly, Gánt, Csákberény und Csákvár- sie alle haben Wertvolles zu bieten: unverfälschte Natur, wildreiche Weidgründe, kleine, als Baudenkmäler dennoch eindrucksvolle Kirchen mit Schilf gedeckte alte Bauernhäuser, hinter Rebstöcken hervorlugende, weikßtünchte Weinkeller, ein Töpferhaus, in dem kunstvolle Erzeugnisse der alten Scheidenrehtechnik gezeigt werden, ein einstiges Herrenhaus inmitten eines Arboretums.

Ausflüge

Der Besucher sollte die Heimreise nicht antreten, ohne Abstecher in die nahgelegenen Ortschaften gemacht zu haben. Er sollte auch nicht versäumen, die Stadt Székesfehérvár aufzusuchen, die als einstiger Sitz der ungarischen Könige viel Sehenswertes aufzuweisen hat. Erinnert wird der Gast an den Staatsgründer, den heiligen Stephan. Einen Besuch unbedingt wert sind die Ruinen der einstigen Römersiedlung Gorsium, das "ungarische Pompeji". Und schließlich die Hauptstadt Budapest, die mit Auto in einer guten halben Stunde zu erreichen ist.

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