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Sri Lanka - Hintergrund

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    Gefaltete Hände und ein leichtes Verneigen des Kopfes begleiten das "Ayubovan", Sri Lankas sanfte Geste der Begrüssung und des Respekts. Es ist der Jahrhunderte alte Gruss, dem Sie auf Ihren Reisen immer wieder begegnen werden.
    Was Sie am meisten von Sri Lanka beeindrucken wird, ist der verblüffende Abwechslungsreichtum der Landschaft. Innerhalb weniger Stunden kann man leuchtend grüne Reisfelder, sonnengetränkte Strände, verfallene Königstädte, kleine Dörfer, wüstenartige Gegenden, Tierschutzgebiete im tropischen Dschungel und Teeplantagen im Hochland sehen.

    Die Geschichte Sri Lankas erstreckt sich (über 2500 Jahre und beginnt mit Mythen und Legenden und der Ankunft Prinz Vijayas, der mit seiner 700-köpfigen Gefolgschaft aus Nordindien in die Verbannung geschickt wurde. Die ersten schriftlichen Aufzeichnungen von Zivilisation findet man 380 vor Christus als Anuradhapura, die erste Hauptstadt ( 206 km von Colombo) gegründet wurde. Nach Einführung des Buddhismus im 3. Jahrhundert vor Christus, fasste eine reiche indo-arische Kultur Fuss. Es entstanden riesige Städte mit Dagobas, die in ihrer Grösse mit den Pyramiden Aegyptens vergleichbar, teils sogar grösser waren, Paläste und Lustgärten, reiche Kunst und Architektur und die gigantischen Bewässerungsanlagen, von denen viele noch heute benutzt werden.

    Durch Invasionen von Südindien verschob sich der Hauptstützpunkt nach Polonnaruwa ( 101 km südöstlich von Anuradhapura) und anderen Städten wie Dambadeniya, Kurunegala, Kotte und Kandy.
    Mit der Ankunft der Portugiesen im Jahr 1505 hatte die Insel im 16.Jahrhundert die erste geschichtlich verzeichnete Begegnung mit Händlern und Kolonialherren aus dem Westen. Für die Dauer von 500 Jahren war die Insel nun unter der Kontrolle und dem Einfluss der Portugiesen, Holländer und der Briten. Obwohl die Portugiesen und Holländer jeweils 150 Jahre lang (über die Meeresregionen herrschten, konnten nur die Briten totale Kontrolle (über die Insel durch den Fall des Königreiches von Kandy 1815 ausüben. Auch sie regierten 150 Jahre, bevor das Land 1948 seine Unabhängigkeit zurück gewann.

    Der Einfluss verschiedener Kulturen über die Jahrhunderte von Südindern, Mauren und westlichen Siedlern hat zu einer Bereicherung der Tradition geführt, die noch heute zu spüren ist. Das Wirtschaftssystem der Insel basierte traditionell auf der Landwirtschaft, mit Reis als dem Hauptnahrungsmittel. Gewürze wie Zimt, Kardamom, Nelken, Muskat und Pfeffer waren wie auch Edelsteine und sogar Pfauen und Elefanten von Alters her Exportgüter. Durch den kommerziellen Einfluss des Westens verdrängten leicht- und schnell verkäufliche landwirtschaftliche Produkte den Reis, bis die Briten den Tee zur Hauptbasis der Wirtschaft machten.

    Neuen wirtschaftlichen Vorrang hat die Exportindustrie. Die Landwirtschaft lebt wieder auf. Nicht traditionelle Exportgüter wie Kleider, essbare Meerestiere, Pflanzen, Schnittblumen und tropische Fische und hochwertige Agrarprodukte haben in den letzten Jahren zum wirtschaftlichen Aufschwung Sri Lankas beigetragen.

    Die Einwohner Sri Lankas sind ein buntes Gemisch von Rassen und Religionen. Die Mehrheit sind buddhistische Singhalesen, während von den Minderheiten der Grossteil hinduistische Tamilen sind, gefolgt von den Mauren islamischen Glaubens und einer stark verminderten Anzahl von Burghern von portugiesischer und holländischer Abstammung, die christlichen Glaubens sind. Aber auch ein betrachtlicher Teil der singhalesischen und tamilischen Bevölkerung sind Christen.

    Das Land war das erste Land in Südasien, das sich von einer am Staat ausgerichteten Wirtschaftsstruktur ab- und einer vom Privatsektor geleiteten marktorientierten Wirtschaft zuwandte. Die Möglichkeiten für ausländische Investoren sind vielseitig.

    Währungskontrollen wurden gelockert und viele Anreize für ausländische Investoren geschaffen. Freihandelszonen, Rückführung des Profits, ein weit verbreiteter guter Bildungsstand, eine kultivierte Mittelklasse und ein aufblühender Kapitalmarkt haben Sri Lanka für ausländische Investoren im letzten Jahrzehnt reizvoll gemacht. Obwohl die Modernisierung fortschreitet, hält das Land und sein Volk an den traditionellen Werten fest und ist stolz auf seine reiche Kultur. Ein Aspekt, der das Land zusammen mit der Schönheit und dem Abwechslungsreichtum der Landschaft wie auch der Wärme und Freundlichkeit des Volkes dem ausländischen Besucher attraktiv macht.

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