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Länderinformationen:
Mexiko - Städte


Chihuahua-Hunde und Helden nach oben

Heimat des schnauzbärtigen Pancho Villa, Viehdieb, Revolutionär und bis heute allgegenwärtiges Idol der Unterdrückten. Heimat aber auch jener winzigen, fast haarlosen Hundchen, die man auch bei uns gelegentlich zu sehen bekommt. Nicht zuletzt: angestammte Heimat der Tarahumaras, einer ethnischen Gruppe, die sich bis heute jedem "Zivilisierungs-Versuch" widersetzt. Für ihre zeremoniellen Rituale verwenden sie nicht nur selbstgebrautes Bier in grossen Mengen, sondern auch den kleinen Peyote-Kaktus, dessen starkes Alcaloid Mescalin angeblich überwältigende farbige Visionen hervorruft.

In der Gegend um die Stadt Cuauhtémoc, ca. 100 km von Chihuahua entfernt, lebt eine Gemeinde deutschstämmiger Mennoniten, die sich bis heute ihre plattdeutsche Sprache und ihre strengen Sitten erhalten hat. Sie sind die erfolgreichsten Bauern Chihuahuas und berühmt für ihre Milchprodukte: der von ihnen hergestellten Käse wird im ganzen Land verkauft.

Chihuahua ist Ausgangspunkt zu einer Zugfahrt durch den grandiosen "Canyón del cobre" - die Kupferschlucht. Die etwa 14 Stunden dauernde Fahrt, die in Los Mochis am Golf von Kalifornien endet, führt zunächst auf eine Höhe von ca. 2500 m, wo am höchsten Punkt ein Stop eingelegt wird. Die Aussicht von dort aus ist atemberaubend und nichts für Leute mit Höhenangst: Berge, Berge und nochmals Berge - durchzogen von über 1000 m tiefen Schluchten. An dieser Haltestelle, mitten in der Wildnis, liegt ein uriges, sehr gepflegtes Hotel (Posada Mirador), das man haarschaft an den Canyon-Rand herangebaut hat. So langsam es aufwärts ging, so schnell geht es dann abwärts: 73 Tunnels, 28 Brücken und ungezählte Kehren überwinden die gewaltige Höhendifferenz: wohl zu Recht gilt diese Zugstrecke als eine der kühnsten Eisenbahnkonstruktionen der Welt. Wenn Sie in Richtung Pazifik fahren, lassen Sie sich am besten einen Fensterplatz auf der linken Seite reservieren, um nichts von dem atemberaubenden Panorama zu verpassen.




Cuernavaca-Stadt des ewigen Frühlings nach oben

Aus dem indianischen Namen Cuauhnáhuac machten die Spanier bei der Eroberung das Wort "Cuerno de Vaca" (Kuhhorn); hieraus entstand schliesslich der Name Cuernavaca. 1000 m tiefer als Mexico-City und bekannt als die "Stadt des ewigen Frühlings". Eine idyllische Kolonialstadt inmitten üppig blühender Natur; beliebter Alterssitz für Amerikaner und wohlhabende Einheimische. Sehenwert ist z.B. der im Jahre 1532 erbaute Palacio de Cortéz, in dem der Maler Diego Rivera die Geschichte Cortéz´und Mexicos in einem riesigen Wandgemälde verewigt hat. Ferner der Borda-Garten, eine romantisch verwilderte Parkanlage im andalusischen Stil, und die Kathedrale, in der Messen zu schmissiger Mariachi-Musik abgehalten werden.



Guadalajara-Mariachis und Tequila nach oben

Heimat all dessen, was im Ausland als "typisch mexikanisch" gilt: Mariachis, Sombreros, Rodeos und Tequila. Die Einwohner entsprechen denn auch am ehesten dem leicht idealisierten Selbstbild des Mexikaners: die Männer galant, stolz, mutig und natürlich gutaussehend, die Frauen die schönsten des Landes. Strahlend blauer Himmel, ein ganzjährig angenehmes Klima und die entspannte Atmosphäre, die am am ehesten in einem der stets gut besuchten Strassencafés oder bei einer Stadtrundfahrt mit einem kleinen Pferdewagen verspürt, haben Guadalajara zu einem beliebten Alterssitz für In- und Ausländer gemacht.



Guanajuato-die Mumien nach oben

Eingezwängt in ein enges Tal, hat diese Universitäts-Stadt nicht den sonst in Kolonialstädten üblichen geometrischen Grundriss. Der Stadtplan ist von der Natur bestimmt, und so sind Strassen und Plätze asymmetrisch und krumm. Die dichtgedrängten Häuser, von denen viele noch an die vergangene Glanzzeit als reiche Silberstadt erinnern, liegen an Gassen, die so eng sind, dass man der Geliebten gegenüber einen Kuss geben kann ("Callejón del Beso" - Kuss-Gässchen!). Die Pfarrkirche "Dolores Hidalgo" hat historische Bedeutung: hier ertönte 1810 zum ersten Mal der ""Grito de Dolores" (Freiheitsruf), als Pater Miguel Hidalgo mit seinen Anhängern den Freiheitskampf gegen das Mutterland Spanien begann.

Berühmt ist Guanajuato aber vor allem wegen seines Friedhofes: in dessen Krypta sind die Skelette ehemaliger Bürger der Stadt zu besichtigen, auch sie Opfer der Enge: statt liegend wurden sie an die Wand gelehnt!



Merida-die weisse Stadt nach oben

Hauptstadt des Bundesstaates Yucatán. Zur Besichtigung der wenigen Sehenswürdigkeiten mietet man sich am besten eine der für Mérida typischen Pferdedroschken. Faszinierend zu betrachten sind die Maya-Indianer: die Frauen in ihren schneeweißen, herrlich bestickten "Huipiles" (nachthemdartige Kleider), die Männer ebenfalls weiß gekleidet: sie haben exakt die gleichen Gesichter wie die Statuen im Museum und in den Geschichtsbüchern!
Mérida ist Ausgangspunkt für Fahrten zu verschiedenen archäologischen Stätten (Chichén Itzá, Uxmal, Kabah etc.).
Kauf-Tip: Panama-Hüte und handgeflochtene Hängematten.



Mexico City-die Gigantische nach oben

Mexico City ist eine Stadt der Superlative: mit gut 20 Mio. Einwohnern eine der größten der Welt - wenn nicht überhaupt die größte. Den stärksten Eindruck von den Dimensionen bekommt man bei der Anreise mit den Flugzeug: selbst von oben sind die Stadtgrenzen kaum zu erkennen! Das liegt allerdings zum Teil auch an der gigantischen Luftverschmutzung, die so stark ist, dass man an den meisten Tagen die Sonne am Himmel nicht sehen kann. Die Hauptstadtbewohner bezeichnen diejenigen Tage, an denen sie den nahegelegenen Vulkan Popocatepétl erkennen können, als besondere Glückstage! Seit einigen Jahren hat daher die Regierung eine Regelung eingeführt, nach der an bestimmten Tagen für bestimmte Fahrzeuge (je nach Nummern-Schild) ein Fahrverbot herrscht.

In der Stadt selbst und ihrer unmittelbaren Umgebung gibt es dermassen viel zu besichtigen, daß man leicht den gesamten Urlaub hier verbringen könnte. Erste Touristenpflicht, vor allem dann, wenn man anschliessend Stätten wie Teotihuacán, Chichén Itzá, Palenque etc. besichtigen will, ist ein Besuch im Anthropologischen Museum (Museo nacional de antropología) an. Es wird von Kennern als das schönste und vollkommenste der Welt bezeichnet. In den 12 wunderschön gestalteten Ausstellungshallen wird man auf geschickte Weise mit der faszinierenden Geschichte Mexikos vertraut gemacht. Mindestens einen Tag sollte man dafür einplanen, um sich über die großen präkolumbianischen Kulturen und das Alltagsleben der noch verbliebenen Indianerstämme zu informieren.

Weitere Sehenswürdigkeiten:

Palacio de Bellas Artes (Palast der schönen Künste):
Erbaut zwischen 1910 und 1934, ist der Palast inzwischen mehrere Meter tief in den sumpfigen Untergrund abgesunken. Hier tritt mehrmals wöchentlich das weltberühmte Folklore-Ballet mit den wunderschönen mexikanischen Volkstänzen auf. Im Inneren des Palastes befinden sich Wandmalereien der bedeutendsten mexikanischen Künstler, sowie wechselnde Kunstausstellungen. Der berühmte Glasmosaikvorhang stammt von Tiffany.

Basilica de Guadalupe:
Ort der Verehrung der nationalen Volksheiligen, der "Virgen de Guadalupe" (Jungfrau von Guadalupe). Ziel für fromme Pilger aus dem ganzen Land, die die letzten 100 m auf den Knien rutschen. Am 12. Dezember, dem Erscheinungstag der Jungfrau, findet vor der Basilica ein grosses Fest statt mit indianischen Tänzen.

Zócalo:
Im Zentrum der Stadt gelegen, ist der Zocalo ("Sockel") nach dem Roten Platz in Moskau weltweit der zweitgrößte Platz und idealer Ausgangspunkt zum Erkunden der Stadt. An seinem Rand befinden sich z.B. der Nationalpalast mit seinen Fresken von Diego Rivera; das Rathaus, die Kathedrale ( die grösste des Kontinentes) und das Pfandleihhaus aus 1775 (Monte de Piedad).

Plaza de las 3 culturas (Platz der 3 Kulturen):
Hier treffen auf engstem Raum freigelegte Ruinen des alten Tenochtitlan, ein Kloster aus der Kolonialzeit, und die Bienenwaben-Hochhäuser der Gegenwart zusammen.

Parque Chapultepec (Chapultepec-Park):
9 qkm gross und inmitten der Hauptstadt, ist der Chapultepec-Park an den Wochenenden Ziel von Abertausenden Erholungssuchender. Im Park befinden sich das Anthropologische Museum sowie das Schloss, in dem schon der unglückliche Kaiser Maximilian und seine Gattin Charlotte residiert haben. Es gibt ausserdem zwei Seen, einen Zoo und einen Botanischen Garten.

Xochimilco - die schwimmenden Gärten
Wo heute die Millionenstadt Mexico-City ist, war im 16. Jahrhundert, als Mexiko von den Spaniern erobert wurde, ein See; Xochimilco ist das, was bis heute davon übriggeblieben ist. Auf den pappelbestandenen Inseln, die voneinander durch schmale Kanäle getrennt sind, wächst das Gemüse für die Hauptstadt-Bewohner. Auf diesen Kanälen fahren blumengeschmückte Boote, die alle einen mehr oder weniger romantischen Namen tragen, und die man für eine Stunde oder länger mieten kann. Mit einer langen Stange werden diese durch die flachen Kanäle gesteuert. Xochimilco ist für die Bewohner der Hauptstadt ein beliebtes Ausflugsziel; an Sonn- und Feiertagen geht es hier hoch her. Zu den vielen Booten mit Ausflüglern oder Mariachi-Kapellen kommen dann auch noch diejenigen mit Verkäufern von Getränken, Obst, Souvenirs etc.
Vom Stadtzentrum aus mit der Metro zu erreichen.



Oaxaca-die Jadestadt nach oben

Hauptstadt des gleichnamigen Staates, ca. 520 km südlich von Mexiko-Stadt. Reizvolle Kolonialstadt, die von der UNESCO unter Denkmalschutz gestellt worden ist. Die Indios der Gegend (Zapoteken und Mixteken) haben ihre Kultur ziemlich rein erhalten und sprechen zum Teil noch ihre eigenen Sprachen. Samstags bringen sie ihre selbst von Einheimischen geschätzten Web-, Stick- und Töpferarbeiten zum Markt (schwarze Keramik, handgewebte Teppiche mit Pflanzenfarben gefärbt!). Unbedingt sehenswert ist die Kirche "Santo Domingo": in dem ehemaligen Kloster befindet sich ein Museum, in dem u.a. die Goldfunde aus dem berühmten "Grab Nr. 7" von Monte Alban zu sehen sind.

Am 18. Dezember findet das Fest der Jungfrau Maria statt; es dauert 3 Tage und 3 Nächte und wird mit Prozessionen, Tänzen und Feuerwerk begangen. Wichtigstes Fest allerdings ist die "Guelaguetza", auch Lunes del Cerro (Montag des Hügels) genannt, die jedes Jahr am 3. und 4. Montag des Monats Juli gefeiert wird. Tausende von Musikern und Tänzern aus dem ganzen Bundesstaat treffen sich hier zu Ehren der Maisgöttin Centeotl, um ihren Segen für die Ernte zu erbitten. Es ist ein wunderbares, farbenprächtiges Fest, das man sich keinesfalls entgehen lassen sollte. Unbedingt beizeiten Hotelzimmer reservieren!

Oaxaca ist Ausgangspunkt für Ausflüge zu den beiden wichtigsten archäologischen Stätten der Gegend: Mitla (ca. 45 km) und Monte Alban (ca. 14 km). An der Strasse zwischen Oaxaca und Mitla kommt man am "Arbol de Tule" vorbei, dem grössten Baum der Welt; ausserdem an dem Ort Teotitlán del Valle, einem der bekanntesten Weber-Dörfer.



Pátzcuaro nach oben

Berühmt geworden durch die schmetterlingförmigen Netze, die von den Fischern für den Fang des "Pescado blanco" (Weißfisch) im nahegelegenen Pátzcuaro-See verwendet werden. In der Mitte des ca. 100 qkm grossen Gewässers liegt die Insel Janitzio, die leider entstellt wird durch ein kolossales Denkmal zu Ehren des Revolutionärs Morelos, in dessen Kopf man steigen und von dort aus das bezaubernde Panorama geniessen kann. Bekannt geworden ist Janitzio allerdings wegen der Nachtwache an den mit Blumen und Gaben geschmückten Gräbern der Verstorbenen zu Allerheiligen. Sehenswert auch das "Museo de artes populares" (Volkskunde-Museum) mit kompletten Wohn- und Wirtschaftseinrichtungen aus dem 18. Jahrhundert.

Westlich von Pátzcuaro liegt der Vulcan Parícutin, unter dessen Asche- und Lavaregen die Dörfer Parícutin und Parangaricútiro begraben liegen. Die Spitze eines Kirchturms ist noch heute zu sehen.



Puebla-Kacheln und VW nach oben

Man sieht es dem altehrwürdigen, inzwischen mit viel Aufwand und Liebe restaurierten Zentrum nicht an, dass Puebla mittlerweile zum wichtigsten Industriezentrum nahe der Hauptstadt geworden ist. Größter Arbeitgeber vor Ort ist das Volkswagenwerk, in dem inzwischen der Käfer-Nachfolger gebaut wird.

Weltberühmt geworden ist Puebla durch seine "azulejos" (Fayence-Kacheln), mit denen im Stadtzentrum Fassaden, Portale und Balkone geschmückt sind. Trotz seiner inzwischen ca. 2 Mio. Einwohner hat sich Puebla bis heute den Charme der Kleinstadt bewahrt. Sehenswert: die Kathedrale (die zweitgrößte des Landes); die Kirche Santo Domingo mit der barocken Rosario-Kapelle (Blattgold-Verzierungen!) sowie das Kloster Santa Monica: hier haben sich in den 20er Jahren trotz des Kirchenverbotes Nonnen versteckt; man entdeckte und verjagte die gottesfürchtigen Frauen, setzte einen Wächter vor den als Wandschrank getarnten Eingang und verlangte seither Eintrittsgeld. Sehenswert ist auch die altpoblanische Küche im Kloster Santa Rosa.

Berühmt ist Puebla auch für seine Kochkunst - das bekannteste Gericht ist die Mole poblano: eine angeblich von Nonnen erfundene schwarze Soße, die von Mandeln über Pfefferschoten und Schokolade alles mögliche enthält und zu Truthahn gegessen wird. Probieren sollten Sie unbedingt auch die "Chiles en Nogada" (gefüllte Paprikaschoten mit einer Nuss-Sosse und Granatapfel-Kernen), sowie die "Chalupas" (kleine Mais-Tortillas mit Huhn und roter oder grüner Tomaten-Soße). Berühmte lokale Süßigkeit sind die "Camotes", die aus Süßkartoffeln hergestellt werden. Restaurant-Tip: die "Fonda Santa Clara" (3 Poniente 307), eines der ältesten Lokale der Stadt. Hier bekommt man auch - so man möchte - altaztekische Gerichte wie geröstete Heuschrecken oder Maguey-Würmer serviert!

Von Puebla aus kann man Ausflüge machen z.B. nach Cuetzalan, wo immer am Sonntag ein Markt stattfindet, auf dem die Nahuatl-Indianer (Nachkommen der Azteken) ihre Produkte anbieten, meist noch in ihre schönen Trachten gekleidet. Anfang Oktober findet dort auch die "Feria del Huipil y del Café" statt, mit Musik, Tänzen, Krönung der Kaffee-Königin, etc. Oder nach Tecali, wo Onyx abgebaut und an jeder Strassenecke in Form von Figuren etc. verkauft wird. Oder zum Valsequillo-See, an dessen Ufer ein riesiger Safari-Park liegt (Africam), wo fast alle Tiere frei herumlaufen und -fliegen.



San Cristobal de las Casas nach oben

Verträumtes Kolonialstädtchen im Hochland des Bundesstaates Chiapas. Hier trifft man ebenso auf Rucksacktouristen wie auf Aussteiger aller Art; gleichermassen aber auch Archäologen und Ethnologen. Sehr interessant sind die Märkte, auf denen die Indianer der umliegenden Dörfer, gekleidet in ihre jeweiligen Trachten, ihre landwirtschaftlichen Produkte anbieten oder selbst einkaufen. Man pflegt hier noch die alte Kunst des Tauschhandels. In den vielen kleinen Lädchen rings um den Zocalo kann man herrliche Webarbeiten kaufen, die z.T. auch schon vom nahegelegenen Guatemala stammen.

San Cristóbal ist Ausgangspunkt für Touren (Flüge) z.B. nach Bonampak oder zu den "Lagos de Montebello", beides mitten im Dschungel gelegen, der "Selva Lacandona". Per Bus kann man auch einige der umliegenden Dörfer besuchen; man sollte dabei allerdings ganz besonders darauf achten, den Indianern nicht zu nahe zu treten: sie haben sich hier mehr als anderswo ihre Eigenständigkeit bewahrt und können sehr unfreundlich reagieren. In Chamula z.B. haben die Fremden das Dorf vor Sonnenuntergang zu verlassen, und wer betrunken ist, wurde - zumindest noch vor wenigen Jahren - kurzerhand ins Dorfgefängnis gesteckt! Fotografieren und Filmen wird geduldet; im Zweifelsfall sollte man aber immer um Erlaubnis bitten bzw. den verlangen Obolus entrichten.

HINWEIS: seit Beginn des Indianer-Aufstandes, und erst recht seit dem Massaker von Ende 1997, ist ein Besuch des Staates Chiapas nur unter allergrößtem Vorbehalt zu empfehlen! Der Aufstand ist eine Sache zwischen land- und rechtlosen Indianern einerseits und der Regierung bzw. den Großgrundbesitzern andererseits, und von den ausländischen Gästen will keiner was, aber: die Sache könnte auch eskalieren, und einer verirrten Kugel ist es egal, wen sie trifft! Erkundigen Sie sich auf jeden Fall vor Reiseantritt beim Konsulat oder der Botschaft!



Morelia nach oben

Ihren Namen verdankt die Hauptstadt des gleichnamigen Staates dem Pfarrer und Freiheitskämpfer José Maria Morelos y Pavón. Sie ist bekannt für die ungewöhnlichen Steinfassaden der älteren Häuser. Auf den Märkten kann man schöne Lackarbeiten und Webwaren kaufen. Die Altstadt von Morelia wurde von der UNESCO zum Kulturerbe der Menschheit erklärt.



San Miguel de Allende-Stadt der Künstler nach oben

Auf diese Kleinstadt sind die Mexikaner so stolz, dass sie sie zum Denkmal erklärt haben. Sie sieht aus, als habe man sie aus dem Spanien des 18. Jahrhunderts hierher verpflanzt. Lebens- und Schaffensort unzähliger in- und ausländischer Künstler, die ihre Produkte an fast jeder Strassenecke anbieten. Besonders sehenswert ist die Kirche San Miguel; ihren seltsamen Baustil verdankt sie ihrem indianischen Architekten, der sich lediglich anhand einiger Skizzen oder Postkarten von französischen Kathedralen orientiert und deren streng gotische Linienführung nach eigenem Geschmack verschönt hat.



Taxco-die Silberstadt nach oben

1800 m hoch, inmitten von sanft gewellten Hügeln, gilt Taxco als eine der reizvollsten Städte des Landes und steht unter Denkmalschutz. Winklige, gepflasterte Gassen, lustig sprudelnde Springbrunnen, helle, rotgedeckte Häuser: ein Spaziergang führt einen direkt ins 18. Jahrhundert. Bekannt ist Taxco allerdings als "Silber-Stadt": obwohl die Minen längst erschöpft sind, wird das Edelmetall hier auch heute noch im großen Stil verarbeitet: Schmuck, Gefäße, Bestecke, Teeservice - man kann sich kaum sattsehen. Aber: kaufen sollte man diese Dinge dann doch lieber in der Hauptstadt - in Taxco sind sie wesentlich teurer! Nördlich von Taxco liegen die "Grutas de Cacahuamilpa" (Höhlen).



Veracruz-Marimba und Matrosen nach oben

Tropisches Klima, Marimba-Klänge und Seeleute aus aller Welt: Die Hauptstadt des gleichnamigen Bundesstaates braucht keine Sehenswürdigkeiten, um sehens- und erlebenswert zu sein! Am stärksten empfindet man dieses Flair abends, bei einem Bummel hinunter zum Hafen, oder bei einem Drink in einem der vielen urigen Strassencafés rund um den Zócalo. Unbedingt erlebenswert ist hier der Karneval - nur muss man dann seine Unterkunft schon Monate im voraus buchen. Zum Baden fährt man besser ein paar Kilometer weiter nach Süden, wo man dann auch direkt am Strand fangfrische Garnelen über dem offenen Feuer gebraten bekommt.


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