HoGaTourS GmbH
   


Länderinformationen:
Mexiko - Ausgrabungen


Chitzén Itzá nach oben

Neben Palenque die wohl bekannteste Ruinenstadt der Maya-Kultur. Ein etwa 300 Hektar grosses Areal, 120 km von Mérida entfernt. Die Geschichte von Chitzén Itzá hat man anhand der wenigen erhaltenen Schriften der Mayas rekonstruieren können. Gegründet von den Mayas ca. 450 n.Ch., später von ihnen wieder verlassen und neubesiedelt von Tolteken aus der Gefolgschaft Quetzalcoatls, der bei den Mayas Kukulkán hiess. Eines der bekanntesten Gebäude ist "el caracol", so genannt wegen der schneckenförmigen Wendeltreppe in seinem Inneren. Es diente nachweislich astronomischen Beobachtungen und Berechnungen, deren Präzision Fachleute auch heute noch verblüfft. Ein Beweis für die Genialität der Maya-Baumeister ist die Pyramide "El Castillo", die nach dem Lauf der Sonne ausgerichtet ist. Zweimal im Jahr, am 21. März und 21. September, jeweils um 18.00 Uhr, zeichnet die untergehende Sonne auf eine Treppe der Pyramide ein riesiges gezacktes Band, das sich mit einem steinernen Schlangenkopf vereinigt. Jede der 4 Treppen hat 91 Stufen - zusammen also 364 - und die letzte Stufe führt zum Hochaltar.

Auf dem Gelände gibt es zwei Brunnen (Cenotes), von denen einer offenbar für Opferungen benutzt wurde: auf seinem Grund wurden neben Opfergegenständen und Schmuck auch menschliche Skelette gefunden.

Neben Palenque die wohl bekannteste Ruinenstadt der Maya-Kultur. Ein etwa 300 Hektar grosses Areal, 120 km von Mérida entfernt. Die Geschichte von Chitzén Itzá hat man anhand der wenigen erhaltenen Schriften der Mayas rekonstruieren können. Gegründet von den Mayas ca. 450 n.Ch., später von ihnen wieder verlassen und neubesiedelt von Tolteken aus der Gefolgschaft Quetzalcoatls, der bei den Mayas Kukulkán hiess. Eines der bekanntesten Gebäude ist "el caracol", so genannt wegen der schneckenförmigen Wendeltreppe in seinem Inneren. Es diente nachweislich astronomischen Beobachtungen und Berechnungen, deren Präzision Fachleute auch heute noch verblüfft. Ein Beweis für die Genialität der Maya-Baumeister ist die Pyramide "El Castillo", die nach dem Lauf der Sonne ausgerichtet ist. Zweimal im Jahr, am 21. März und 21. September, jeweils um 18.00 Uhr, zeichnet die untergehende Sonne auf eine Treppe der Pyramide ein riesiges gezacktes Band, das sich mit einem steinernen Schlangenkopf vereinigt. Jede der 4 Treppen hat 91 Stufen - zusammen also 364 - und die letzte Stufe führt zum Hochaltar.

Auf dem Gelände gibt es zwei Brunnen (Cenotes), von denen einer offenbar für Opferungen benutzt wurde: auf seinem Grund wurden neben Opfergegenständen und Schmuck auch menschliche Skelette gefunden.



Cholula-das grösste Bauwerk der Erde nach oben

Hier entging Cortés mit seinen Soldaten im Jahre 1519 nur knapp dem Tode. Nach Bericht der Chronisten hatte Cholula zu jener Zeit etwa 100'000 Einwohner und 400 Tempel. Heute ist es eine unbedeutende Kleinstadt und nur noch bekannt durch seine (angeblich) 365 Kirchen, von denen eine, nämlich die "capilla de los remedios", hoch oben auf einem bewachsenen Hügel steht. Dass unter diesem Hügel eine Pyramide steckt, und zwar die größte der Welt, merkt man nicht auf Anhieb! Grundfläche 7 Hektar, Seitenlängen 475 m, Höhe 60 m: die Cheops-Pyramide würde zweimal hineinpassen. Freigelegt und restauriert ist allerdings nur der allerkleinste Teil.



El Tajin-die Voladores nach oben

Ruinenstadt der Totonaken, deren Blütezeit um ca. 700 n. Ch. vermutet wird. Am berühmtesten von den ca. 100 nur zum Teil freigelegten Bauwerken ist die Nischenpyramide, die in dieser Form einzigartig ist. Die Bedeutung der 365 Nischen ist noch nicht einwandfrei geklärt. An den Wänden des Ballspielplatzes dahinter sind Reliefdarstellungen von grausamen Opferszenen zu sehen.

Vor der Pyramide steht ein etwa 30 m hoher Mast; an den Wochenenden und besonders an Allerheiligen ist dort der "Tanz der Voladores" zu sehen. 5 Tänzer, Nachfahren der Totonaken aus dem benachbarten Dorf Papantla, steigen zur Mastspitze hoch. Einer balanciert hochoben auf der kleinen Plattform, die anderen 4 lassen sich herunterfallen, kopfüber kreisend an Seilen, die sich mit jeder der exakt 13 Umdrehungen mehr abwickeln. (Aus der Zahl der Tänzer und der Umdrehungen ergibt sich die magische Zykluszahl 52 aus dem indianischen Kalender). Während des ganzen Fluges bläst der 5. Tänzer auf der Plattform dabei auf einem Muschelhorn in alle 4 Windrichtungen. Das Ganze ist eine Zeremonie zur Beschwörung des Regengottes.

Tip: in der Gegend um Papantla wird Vanille angebaut; man bekommt sie, als Schote oder flüssiges Konzentrat, an jeder Strassenecke angeboten.



Palenque-die einzige Grabkammer nach oben

Eine der großartigsten Ruinen-Städte der Mayas, mitten im Urwald von Chiapas und dennoch leicht zu erreichen. Der wichtigste Fund in Palenque war die Entdeckung einer Grabkammer im Tempel "Palacio de las Inscripciones" (Palast der Inschriften). Man war bisher als sicher davon ausgegangen, daß es zwischen den mexikanischen und den ägyptischen Pyramiden keinerlei Parallelen gibt. Der Fund von Palenque ist aber bisher der einzige geblieben.

Man sollte so früh morgens wie möglich mit der Besichtigung von Palenque beginnen - das Klima ist extrem schweisstreibend! Hinter den Ruinen ist der kleine Fluss Otolúm; an einigen seichten Stellen kann man sogar baden. Es gibt außerdem ein kleines Hotel und ein kleines Museum.



Teotihuacán-die Stadt der Götter nach oben

Schon die Azteken fanden diese Pyramidenstadt verlassen vor. Wer ihre Erbauer waren, weiss man bis heute nicht; nur, dass sie ca. 100 v.Ch. bis 800 n.Ch. von offenbar friedlichen Menschen bewohnt wurde, denn man hat weder die sonst üblichen kriegerischen Darstellungen noch Schutzwälle gefunden. Von den etwa 150 qkm wurde bisher lediglich das Kultzentrum freigelegt, durch das die breite Strasse der Toten, vorbei an vielen Tempeln, auf die Sonnenpyramide zuführt. Mit 225 m Seitenlänge und einer Höhe von 63 m ist sie das bekannteste Bauwerk der Anlage und, wie alle anderen auch, nach der Sonne ausgerichtet. Der Aufstieg ist beschwerlich und nur was für Schwindelfreie, aber man hat von oben einen phantastischen Ausblick.

Mit Linienbus ab Busbahnhof Terminal del Norte zu erreichen.



Tula-Stadt der Atlanten nach oben

Bekannt hauptsächlich durch die metergrossen Krieger-Figuren aus Vulkangestein, die einst das Dach des Tempels dieser Tolteken-Hauptstadt trugen.



Villahermosa-Olmeken und Moskitos nach oben

Umgeben von Urwald, am Ufer des Usumacinta gelegen, mit feuchtheissem Klima, ist Villahermosa nur wegen einer Sache interessant: wegen des "Parque La Venta", in dem u.a. die berühmten Olmeken-Köpfe zu besichtigen sind. Die bis zu 20 Tonnen schweren Kolosse machen mit Helm, platter Nase und aufgeworfenen Lippen einen ausgesprochen negroiden Eindruck. Von den Olmeken ist bis heute nicht viel bekannt: nicht, wie sie aussahen, nicht, wie sie sich selbst nannten. Nur dass ihnen der Name "Olmeken" von den Azteken verliehen wurde; er bedeutet "Gummimenschen"; vielleicht, weil sie das bei allen Stämmen beliebte Spiel mit dem Kautschuk-Ball erfunden haben. Und die Tatsache, dass sie alle späteren mexikanischen Kulturen massgeblich beeinflusst haben. Warum sie gegen 400 v.Ch. plötzlich verschwanden, ist rätselhaft.

Villahermosa ist Ausgangspunkt für Touren nach Palenque etc.


nach oben




[ AGBs | Impressum | Disclaimer | Datenschutz ]
Diese Seite wurde erstellt von der Firma HoGaTourS GmbH, Registergericht und Sitz in Bruchsal, Nr.: HRB 231632
Geschäftsführer J.H.G. Beutner, lic.rer.pol.
 © 1995-2000 HGTS