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Länderinformationen:
Ecuador - Regionen



Andenhochland

Die Panamerikana, welche die größten Andenstädte miteinander verbindet, durchquert das Land von Nord nach Süd. Tulcán ist die nördlichste dieser Städte und Mittelpunkt einer reichern Agrarregion. Weiter südlich liegt das Städtchen Chota, deren Bewohner zum größten Teil Nachkommen früherer Sklaven sind. Der Indiomarkt von Otavalo, auf dem man traditionelle Webstoffe erstehen kann, ist landesweit bekannt. Südlich von Quito, zwischen Latacunga und Ambato, liegt eine herrliche Vulkanlandschaft. Baños liegt etwas östlich auf ca. 1800m Höhe und wird oft als "Tor zum Oriente" bezeichnet. In den südlicheren Anden befindet sich die 1577 auf den Ruinen der Inkastadt Tomebamba gegrünete Stadt Cuenca. Viele Gebäude in dieser schönen Stadt erinnern noch an die spanische Kolonialzeit. Ganz in den südlichen Bergen Ecuadors liegt Loja, die letzte größere Stadt an der Panamerikana.


QUITO ( 1,8 Mio Einwohner )

QuitoQuito Quito liegt im Tal und doch auf fast 3000m Höhe! Die Stadt gilt als eine der schönsten Hauptstädte Südamerikas und wurde von der UNESCO zum Weltkulturerbe erklärt. Der Vulkan Pichincha mit seinen zwei Gipfeln Ruca und Guagua bildet eine spektakuläre Kulisse. Die koloniale Altstadt wird durch viele alte Kirchen und liebevoll restaurierte Häuser in steilen, engen Gassen geschmückt. An der Plaza Mayor, dem parkähnlichen Mittelpunkt des historischen Zentrums, liegen die Kathedrale, das Rathaus, der Bischofspalast und das Regierungsgebäude. Zum Bummeln laden z.B. zahlreiche Museen moderner und kolonialer Kunst sowie der Alameda-Park ein.


CUENCA ( 350.000 Einwohner)
Die traditionsreiche Stadt Cuenca gilt als die Kulturmetropole Ecuadors. Wie auch in Quito kann man in der Altstadt zahlreiche schöne und gepflegte Gebäude aus der Kolonialzeit bewundern. Im Vergleich zum verkehrslastigen Quito geht es im liebenswürdigen Cuenca jedoch etwas beschaulicher zu. Die Stadt ist ein bedeutendes Kunsthandwerkszentrum. Schafswollpullis, Lederjacken, Schmuck, Korbflechtarbeiten, Panamahüte etc. lassen sich in guter Qualität erwerben. Sehenswert sind unter anderem der Parque Abdón Calderón sowie zahlreiche Kathedralen, Kirchen und Museen.


OTAVALO ( 40.000 Einwohner)
Das kleine Andenstädtchen verdankt seine zahlreichen Besucher vor allem seinem berühmten Indio-Markt. Jedes Wochenende werden entlang der zentralen Straßen sowie auf dem Plaza de la Ponchos alle möglichen Waren angeboten. Das Kunsthandwerk wird inzwischen jedoch in Massenproduktion angefertigt und unterscheidet sich daher von Stand zu Stand nicht sonderlich. Handeln wird erwartet! Unter der Woche beschränken sich die Verkaufstände auf den Plaza de la Ponchos. Im Grunde kann man aber diesselbe Ware erwerben wie am überfüllten Samstag.


BAÑOS (17.000 Einwohner)
Baños bietet seinen zahlreichen Besuchern ein immer frühlingshaftes Klima, gepflegte Straßen und Plätze, preiswerte wie komfortable Hotels, Restaurants für jeden Geschmack, schwefelhaltige Kurbäder, unzählige Reiseagenturen sowie ein sehr umfangreiches Freizeitangebot in wunderschöner Landschaft: Trekkingtouren, Vulkanbesteigungen, Dschungeltrips in den nahen Oriente, Reiten, Rafting, Mountainbike - Touren etc.

Oriente

Als "El Oriente" wird der ecuadorianische Teil des Amazonasdschungel bezeichnet, die feuchttropischen Tieflandregenwälder östlich der Anden. Das Gebiet nimmt ca. 40% der Landesfläche ein, ist jedoch von nur 4% der Bevölkerung besiedelt! Um auf nahezu unberührten Urwaldzu treffen, muß man in die tieferen Bereichen des Oriente vordringen, die nur mit dem Flugzeug, Kanu und/oder anstrengenden Fußmärschen zu erreichen sind.

TENA (20.000 Einwohnr)
Das "Tor zum Regenwald" liegt ca. 5-6 Busstunden von Quito entfernt auf 500m über dem Meeresspiegel. Tena ist ein ruhiges Durchgangsstädtchen mit mehrheitlich indianischer Bevölkerung.

MISAHUALLÍ (700 Einwohner)
Hier treffen die beiden Flüsse Napo und Misuhallí aufeinander, wodurch der kleine idyllische Ort zu einem idealen Ausgangspunkt für Urwaldtouren und kurze Ausflüge in den Regenwald geworden ist. Touristen werden gern gesehen und sind durch zahlreiche Restaurants, Unterkunftsmöglichkeiten und Reisagenturen auch bestens versorgt.

NATIONALPARK YASUNÍ
Der flächenmäßig größte Nationalpark Ecuadors (fast 1 Mio. Hektar) liegt tief im Oriente und bietet seinen Besuchern ein faszinierendes Wildlife-Erlebnis sowie die Möglichkeit, mit den dort ansässigen Huaorani-Indianer in Kontakt zu treten. Verschiedene Reiseagenturen in Quito bieten Exkursionen in dieses faszinierende Gebiet an.


Küste

Der schmale Küstenstreifen ist 560km lang. In den größeren Hafenstädten werden einige der besten Hochsee-Angelfahrten der südamerikanischen Westküste angeboten. Esmeraldas im Norden ist einer der wichtigsten Häfen des Landes und hat zudem noch attraktive Strände. Guayaquil im Süden ist nicht nur Haupthafen und Wirtschaftszentrum, sondern auch Ecuadors größte Stadt.

GUAYAQUIL (2,8 Mio Einwohnr)
Die riesige, stickige Metropole am Río Guayas wird oft als die wohl "lateinamerikanischste" von allen Städten Ecuadors bezeichnet. Das schrille und chaotische Handels- und Industriezentrum ist arm an stilvollen Gebäuden und besonderen Sehenswürdigkeiten, bietet aber in manchen Ecken einen besonders reizvollen exotischen Charme. Ein beliebter Ausgangspunkt für Rundgänge ist die Rotonda, das bedeutende historische Wahrzeichen der Stadt, das die schöne Gartenpromenade Paseas de las Colonias überblickt.


ATACAMES (20.000 Einwohner)


Atacames Atacames liegt 30 km südwestlich von Esmeraldas und ist besonders bei der Bevölkerung Quitos sehr beliebt. Zudem verweilen auch ausländische Rucksacktouristen gerne am langen, feinkörnigen Badestrand von Atacames. Die durchschnittliche Temperatur beträgt 25 Grad Celsius, das Meer ist angenehm warm. Zu Ferienzeiten oder an langen Wochenenden ist der Ort oft überfüllt und das Abwassersystem überlastet. Ansonsten eignet sich Atacames besonders gut zum Faulenzen, Baden und um in den strohbedeckten Strandbars prächtig zubereitete Coctails zu genießen.


PUERTO LOPEZ (15.000 Einwohner)

Andaluz Das kleine Fischerstädtchen ist ein idealer Ausgangspunkt für Ausflüge in den nahe gelegenen Machalilla-Nationalpark, in die südlich gelegene Manabí-Region sowie zur Isla de la Plata. Im 55.000 ha großen Nationalpark trifft man in den höheren Lagen auf feucht-tropischen Regenwald, entlang der Küste auf tropischen Trockenurwald. Entspechend artenreich ist die Fauna dort: Brüllaffen, Ameisenbären, Papageien, Pelikane etc. Die Isla de la Plata liegt 36 km vor dem Festland und wird unter Reisenden oft als "Galápagos für Arme" bezeichnet: Sie weist eine ähnliche Vegetation auf und bietet für ca. 50 US-Dollar pro Tag ebenfalls die Möglichkeit, Seehunde und bestimmte Vogelartenn aus nächster Nähe zu betrachten. Mit den paradiesischen Galápagos-Inseln kann die Isla de la Plata jedoch trotzdem kaum konkurrieren.

Besonders empfehlenswert etwas südlich von Puerto Lopez ist die wunderschöne, ökologisch geführte Ferienanlage Al Andaluz.

Galapagos-Inseln

Die "verzauberten" Inseln liegen ca. 800-1000 km westlich des Festlandes von Ecuador. Sie sind seit Charles Darwins wissenschaftlicher Reise im letzten Jahrhundert als faszinierende Heimat uralter Tier- und Pflanzenarten bekannt. Seit 1959 unter Natutschutz stehend, wurden die Inseln vulkanischen Ursprungs 1978 von der UNESCO zum Naturdenkmal erklärt. Riesenschlidkröten, Echsen und Leguane sind die größten Besucherattraktionen. Die Galapagos-Inseln werden fast ausschließlich im Rahmen einer Kreuzfahrt besichtigt, die man entweder von zuhause aus oder im Land selbst - z.B. von Quito aus - buchen kann. Je nach Komfort des Schiffes varriieren die Preise. Mit Flug (3 Stunden) muß man aber für 5-7 Tage mit mindestens 700 - 1000 US-Dollar rechnen!

GalapagosGalapagosGalapagos




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