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Länderinformationen:
Ecuador - Reiseinfos



Anreise

Verschiedene europäische Fluggesellschaften bieten Verbindungen nach Ecuador an. Direktflüge gibt es jedoch momentan nicht. KLM fliegt dreimal pro Woche nach Quito und Guayaquil. Je nach Route beträgt die Flugzeit ca.16 Stunden.

Der Flughafen von Quito liegt nur 8 km vom Stadtzentrum entfernt. In die Innenstadt kommt man entweder mit dem Taxi oder zwischen 6 und 23 Uhr mit oft verkehrenden Bussen.

Bei der Ausreise muß eine Flughafengebühr von ca. $25 bezahlt werden.

Neben zahlreichen Flugverbindungen gibt es auch komfortable Fernreisebusse von den und in die Nachbarländer. Tickets bekommt man z.B. in den zahlreichen Reisebüros der großen oder gut besuchten Städte.


Einreisebestimmungen

Reisende aus Deutschland, Österreich und der Schweiz brauchen lediglich einen gültigen Reisepaß und ein Rückflugticket. Ein Visum ist bei einer Aufenthaltsdauer von höchstens 90 Tagen nicht nötig. Man sollte darauf achten, daß die auf dem Einreisestempel (recht willkürlich) angegebene Aufenthaltsdauer die gewünschte nicht unterschreitet !!

Eine Impfbescheinigung gegen Gelbfieber ist für all diejenigen Pflicht, die aus Infektionsgebieten einreisen.


Geld

Währung: US-Dollar . Im Frühjahr 1999 bekam man für einen amerikanischen Dollar zwischen 7000 und 10.000 Sucres, im November 1996 nur ca. 3500 Sucres, was die hohe Inflation deutlich machte. Inzwischen wurde darum der Sucre abgeschafft und es gibt statt dessen US-Dollar und als kleinere Münzen noch Cents (Centavos).

Geldwechsel: Zu empfehlen sind US $ in Reisechecks oder in bar.

Kreditkarten: Eurocard, American Express, Visa und Diners Club werden angenommen. Um Bargeld zu bekommen, sind die Geldautomaten vorzuziehen, weshalb man eine Geheimnummer haben sollte! In den Banken bekommt man manchmal kein Bargeld auf Kreditkarte ausbezahlt!! Je nach politischer Situation bekommt man Bargeld nur in der Landeswährung!


Gesundheit

Allgemeines: Die Gesundheitsversorgung in den großen Städten ist gut, außerhalb dieser jedoch lückenhaft. Da Ecuador aber ein sehr kleines Land ist, kommt man innerhalb eines Tages selbst mit Bussen problemlos nach Quito. Generell kann man viele gesundheitlichen Probleme vermeiden, wenn man darauf achtet, was man ißt und trinkt: Schäbig aussehende Restaurants und Straßenstände sind im Zweifelsfall zu meiden. Wasser aus der Leitung besser nicht trinken! Ob man aus Vorsicht auf all die leckeren, mit Wasser zubereiteten frischen Fruchtsäfte und auf Eiswürfel in sämtlichen Getränken verzichten will, muß jeder selbst entscheiden.

Welche Impfungen gerade empfohlen sind, erfragt man am besten beim Tropeninstitut. Impfnachweise sind zur Zeit nicht erforderlich, es sei denn, man reist aus einem Infektionsgebiet für Gelbfieber ein. Empfohlen wird eine Gelbfieberimpfung jedoch auf alle Fälle.

Cholera: Obwohl das Risiko einer Ansteckung gegeben ist, wird von einer Impfung abgeraten, da die Wirksamkeit dieser umstritten ist. Um das Ansteckungsrisiko möglichst gering zu halten, sollte man auf sauberes Trinkwasser achten.

Thyphus: Eine Impfung ist zu empfehlen!

Malaria:Ansteckungsrisiko besteht ganzjährig unterhalb von 1500m, also an der gesamten Küste und in großen Teilen des Oriente. Je nach persönlicher Reiseroute ist eine Malariavorbeugung ratsam oder nicht nötig. Die weniger gefährliche Malariaart überwiegt, das Vorkommen der Chloroquin-resistenten Art wurde jedoch auch schon gemeldet. Die geeigneten Mittel erfährt man vom Tropeninstitut.

Hepatitis A : eine Impfung ist auf alle Fälle ratsam!

Hepatitis B - D: Je nach Intensität und Art des Kontaktes zu Einheimischen ist eine Impfung (nicht) zu empfehlen.


Unterkunft

In sämtlichen touristischen Gebieten gibt es eine große Auswahl an Unterkunftsmöglichleiten aller Preisklassen. Die billigsten Zimmer bekommt man zur Zeit schon für US $ 2-4 pro Person und Nacht. In fast allen Unterkünften kann man sein Gepäck sicher für ein paar Tage oder sogar Wochen hinterlegen. Zimmer in den Spitzenhotels müssen immer eine Woche im voraus gebucht werden. Für weitere Informationen zu Mittelklasse- und Spitzenhotels wenden sie sich bitte an den nationalen Hotelverband:
Asociacíon Hotelera del Ecuador, Avenida   América 5378, Quito. Tel.: (02) 453942.

In manchen Städten, z.B. Quito und Cuenca, besteht die Möglichkeit, für 2 Wochen oder mehrere Monate Appartments zu mieten. Eine wesentlich billigere Alternative zu Hotels, wenn man länger an einem Ort bleiben möchte. Informationen darüber erhält man vor Ort in den meisten Touristenrestaurants. Für Reisende ohne Spanischkenntnisse ist neben den zahlreichen Reisebüros der South American Explorer Club (Quito: Jorge Washington 311 y Leonidas Plaza) für alle Arten von Informationen zu empfehlen.

Familienunterkünfte stellen eine gute Möglichkeit dar, Kontakt zur ecuadorianischen Bevölkerung zu bekommen. In einer solche Unterbringung sind sämtliche Mahlzeiten eingeschlossen. Information darüber erhält man auf diegleiche Weise wie oben beschrieben.

Es gibt in Ecuador auch einige ökologisch geführten Hotels, Ferienanlagen oder ökologische Reservate sowie in Quito ein Hostal nur für Frauen (Hostal Eva Luna, Calle Roca, zwischen Amazonas und J.L.Mera, Tel.: 234 799). Auch darüber bekommt man wie oben beschrieben Infos.


Essen / Trinken

In größeren Städten oder beliebten touristischen Orten bekommt man einfach alles zu essen. Neben den einheimischen Gerichten gibt es zahlreiche chinesische Restaurants, Pizzerien und von Ausländern unterschiedlichster Herkunft betriebene Restaurants. In den einheimischen Restaurants gibt es jeden Mittag und manchmal abends ein sehr preisgünstiges 3-gängiges Menü. Manchmal sind die Portionen jedoch kleiner als in ausländischen Restaurants.

Typisch ecuadorianische Gerichte sind Ceviche (kalte Suppe, z.B. mit Meeresfrüchten, Zitroner, Mais und Zwiebeln), Locro (Kartoffel- und Maissuppe mit Avocado und Käse), Churasco (Reis, ein Stück Fleisch, Pommes Frites und ein Spiegelei), Seco de pollo (Hähnchenfleisch, Reis und ein Stück Avocado). Vor allem an der Küste und im Oriente sind oft gebratene Bananen bei den Mahlzeiten dabei. Diese werden auch oft direkt auf der Straße gegrillt und verkauft.

Getränke: Die üblichen Softdrinks (Cola, Fanta, Sprite) sowie Mineralwasser mit oder ohne Kohlensäure bekommt man überall. Das gleiche gilt für frische Fruchtsäfte aller Art. Dabei werden die Früchte in einen Mixer geworfen und mit Wasser gemischt. Bohnenkaffee gibt es nur in touristischen Restaurants und Cafes. Die Einheimischen trinken nur Instantkaffe. In Ecuador gibt es einige der besten Biersorten Südamerikas.
Internationale Spirituosen wie z.B. Whisky sind erhältlich, aber teuer. Dafür ist der einheimische Rum umso billiger und auch in den Kneipen erhält man recht günstig zahlreiche Longdrinks und Coctails. Der Wein ist aus Chile importiert und verhältnismäßig teuer.


Sprachkurse

Neben Guatemala gilt Ecuador als das ideale Land für Spanischsprachkurse. In Quito gibt es ca. 40 Sprachschulen! Außerdem findet man auch in den meisten anderen Städten Sprachschulen. Fast ausschließlich wird Einzelunterricht angeboten, der zwischen US $4 und US $7 pro Stunde kostet. Der persönliche Stundenplan kann daher in der Regel je nach Belieben zusammengetellt werden. Der South American Explorer Club (Quito: Jorge Washington 311 y Leonidas Plaza) hat eine Auswahl von Sprachschulen zusammengestellt, die von den Reisenden besonders empfohlen wurden. Gegen ein paar Pfennig Kopierkosten bekommt man diese Adressen dort. Ein persönlicher Tip von mir ist die Colonial Spanish School. Die Kurse sind günstig und gut, die Athmosphäre persönlich und gemütlich. Am Wochenende wird meistens ein Ausflug angeboten, bei denen man keine Pauschalgebühr zahlt, sondern einfach jeder selbst für anfallene Kosten wie Busfahrt oder Benzingeld, Unterbringung, Essen usw. aufkommt. Auch das Ziel wird von den Sprachschülern selbst bestimmt. Unter der Woche werden Kino- oder Museumsbesuche etc. angeboten, oder man geht einfach gemeinsam Essen. Im Preis enthalten ist freies Mailen!
Diego, der Besitzer der Schule, hilft einem auch gerne bei allen anfallenden Fragen und Problemen weiter und vermittelt zudem einige soziale und ökologische Freiwilligendienste.


Freiwilligendienste

In Ecuador gibt es zahlreiche ökologische Projekte, bei denen man gegen Unterkunft, Verpflegung und ein mehr oder weniger geringes Entgelt von 1 Woche bis zu mehreren Monaten mitarbeiten kann. Die ökologischen Reservate liegen in der Regel in sehr idyllischer Umgebung. Man hat durch eine solche Arbeit die Möglichkeit die einheimische Bevölkerung kennen zu lernen und kann zudem seine Spanischkenntnisse verbessern. Das Geld der Freiwilligen wird v.a. dazu verwendet, das Reservat auszudehnen, d.h. Regenwald zu kaufen, um diesen vor Abholzung zu schützen. Zahlreiches Informationsmaterial diesbezüglich liegt oder hängt in vielen touristischen Restaurants aus, in denen v.a. junge Leute verkehren. Mit der Arbeit beginnen kann man dann oft sofort oder zumindest recht bald. Natürlich gibt es auch Organisationen, die solche Arbeitsaufenthalte / Praktika von Deutschland aus vermitteln. Diese Möglichkeit klingt allerdings bequemer als sie ist und kostet v.a. eine Menge Vermittlungsgebühr.
Hier ein paar Möglichkeiten:

Aldea Salamandra: ein ökologisches Reservat im Regenwald, 140km nordwestlich von Quito. Dort besteht KEINE Malariagefahr! Infos über: http://www.cenfei1.org/salaman.htm, Kontakt über: salaman@cenfei1.org

Fundacion Jatun Sacha: Diese Organisation mit Büro in Quito (Isla Fernandina N43-78 y Tomas de Berlanga, Quito, Tel.: 250976 / 451626) verwaltet drei ökologische Reservate, eines in den nördlichen Anden auf über 3000m Höhe, eines im Oriente und eines an der Küste. Die Freiwilligenarbeit bei dieser Organisation ist jedoch   verhältnismäßig teuer.

Neben ökologischen Projekten kann man z.B. auch in Kinderheimen mitarbeiten bzw. ein Praktikum machen. Informationen darüber gibt es z.B. über die Sprachschule Colonial Spanish School in Quito
(colonial@accessinter.net).


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