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BEVÖLKERUNGSZAHL: 57.701.000 (1992)
BEVÖLKERUNGSDICHTE: 238 pro qkm
FLÄCHE: 242.429 qkm
HAUPTSTADT: London (Einwohner 6.803.100, Großlondon, 1991)
LAGE : Nordwesteuropa

Großbritannien besteht grob gesagt aus zwei geologischen Formation: Hoch und Tiefland. Die bergigen Region in Schottland, Nordirland, Nordengland und Nord Wales bildern das Hochland. Wunderschöne Seen und Hochmoore im Nordwestern von England bildern den Lake District. Das Tiefland besteht aus Sand und Kalksteinhügeln, langgestreckten Tälern und ausgedehnten Flußtälern (z.B. der Wash an der Ost-küste). Im Südosten ziehen sich die Hügel der North und South-Downs bis zu den weißen Klippen von Dover. An der Nordwestküste von Schottland schneiden Meeresbuchten tief ins Land. Die schottishe Ostküste setzt sich aus unberührten Sandstränden und schroffen Steilküsten zusammen. Weiter südlich besteht die Küste oft aus Felsen, Schiefer, Dünen und Sandstränden. In den Grafschaften East Anglias gibt es ausgedehnte Sumpfgebiete, die zum Teil trockengelegt wurden.

Überwiegend protestantisch (Anglikanische Kirche) mit anderen christlichen Glaubensrichtungen wie römisch-katholisch, Schottische Kirche, Baptisten und Methodisten. Es gibt auch jüdische, moslemische und hinduistische Religionsgemeinschaften.

Konstitutionelle Monarchie, Regierungschef: Tony Blair (New Labour Party). Staatsoberhaupt Königin Elizabeth II. Großbritannien ist eine Erbmonarchie, der Monarch hat jedoch nur repräsentative Aufgaben. Es gibt keine geschriebene Verfassung, jedoch Gesetze, die Verfassungscharakter haben. Das Parlament besteht aus zwei Kammern, dem Unterhaus (House of Commons) und dem Oberhaus (House of Lords), dem Richter, Erzbischöfe, Bischöfe, Erblords und ernannte Lords angehören. Die 650 Abgeordneten des Unterhauses werden auf fünf Jahre gewählt. Der Premierminister, der dem Kabinett vorsteht, ist zugleich Parteivorsitzender der stärksten Fraktion. Die beiden größten Parteien sind die Conservative Party (Tories) und die Labour Party. Die Liberal Democrats haben aufgrund des Mehrheitswahlrechts wenig Aussichten auf eine Beteilung an der Regierungsbildung.
